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  • AutorenbildBenno

Schottland Roadtrip (2)

Aktualisiert: 29. Mai 2023

Fotospots entlang unserer Route und Stellplätze zum Freistehen mit genauen Standorten, Fotos und Beschreibungen der Locations gibt es in diesem Reisebericht (Teil 2)



Im August 2022 verbrachten wir 10 Tage in Schottland, die wir intensiv nutzten, um die schöne Landschaft mit einem gemieteten Camper zu erkunden. Es war unser erster, aber sicherlich nicht letzter Besuch dort, da wir sehr begeistert waren von der unberührten Natur und den Möglichkeiten, inmitten gewaltiger Schluchten, karger Klippen und unendlichen Weiten in den Highlands freistehend zu übernachten. Die gesamte Route unserer Reise in der Übersicht findest du unten im Beitrag (mit Link zu einer personalisierten Google-Maps-Karte unserer Foto- und Übernachtungsspots).


Du kennst noch nicht den ersten Teil des Berichts? Dann schau nochmal hier vorbei: Schottland Roadtrip (Teil 1)



Tag 4: Durch den Norden nach Durness

Nachdem wir unseren Kaffee mit Blick auf das Meer genossen hatten, geht es nach einem Abstecher zum Keiss Castle, wo unter der Ruine einige Seehunde liegen, zum Tesco in Wick, der neben einer öffentlichen Toilette auch etwas Obst und Gemüse im Angebot hatte. Bevor wir dann nach Westen fahren, führte uns die A99 noch weiter in den Norden in den kleinen Ort John o´ Groats, von dem eine kleine Straße zum Duncansby Head Lighthouse verläuft. Von hier geht man wenige Meter, um die gewaltigen Duncansby Stacks sehen zu können. Für die Drohne ist es leider zu windig, aber es sind trotz bescheidenem Licht dennoch ein paar Bilder mit dem Nikkor Z 70-200mm f2.8 (Erfahrungsbericht hier) entstanden.



Nach einem kleinen Snack auf dem Parkplatz geht es dann endlich los in Richtung Westen, wobei wir uns für die etwas längere Route direkt am Meer entschieden haben. Auf dem Weg zu unserem nächsten Stellplatz passieren wir kleine Örtchen und viel unberührte Natur. Ab Portskerra wird es auch wieder hügeliger und die blühende Heide beschert uns eine tolle Fahrt bei Sonnenschein durch den hohen Norden Schottlands. Am Moine House kurz vor Loch Eriboll sind wir kurz raus, aber man hätte weitaus mehr Fotos machen können in dieser traumhaften Landschaft. Die Umrundung des Loch Eriboll war ebenfalls bezaubernd, kostete aber auch etwas Zeit, sodass es bereits wieder etwas spät wird, bis wir an unserem Ziel ankommen.



Mit Blick auf den vollen Parkplatz und den Ceannabeinne Beach stehen wir wieder völlig alleine auf einem Hügel - es lohnt sich wirklich, Apps wie Park4Night zu nutzen, um nicht planlos auf die Suche zu gehen und ständig neben mehreren Campern stehen zu müssen. Letztlich parkt am Abend neben uns auch noch ein Wohnmobil, wobei das weder unsere Sicht störte noch unseren Aufenthalt an diesem Traumort verschlechterte. Bevor die Sonne unterging, steige ich mit der Drohne den Hügel noch etwas weiter rauf, um von da oben die gesamte Kulisse zu bestaunen und einen weiteren Flug mit einem Lächeln auf den Lippen durchzuführen. Die Landzungen, die kleinen Fischerhäuser, aber vor allem die tiefstehende Sonne sind tausend Mal schöner, als ich mir Schottland je ausgemalt hatte. Zurück im T6 kochen wir mit Blick auf die Bucht und die Schafe, die hier völlig frei herumliefen. Man merkt sicherlich, dass dieser Strand zu unseren Top 3 Spots zählt und ich definitiv zurückkommen möchte...





Tag 5: Zurück Richtung Süden

Da der Weg auf die Isle of Skye viel zu weit ist, suchen wir uns eine Route Richtung Süden aus, die uns schon mal weiter in die Nähe bringt und auch einige Fotospots beinhaltet, die ich in Deutschland bereits herausgesucht hatte. Von unserer schönen Bucht geht es also wieder auf die schöne A838, die genau so beeindruckend weiterführt. Die Landschaft ist hier äußerst karg und es begegnen uns in mehreren Stunden nur eine Hand voll Fahrzeuge und vereinzelte Häuschen. Nach einiger Zeit passieren wir die Laxford Bridge und biegen auf die A894 ab, die uns mit einigen Schlenkern entlang der Westküste zur Kylesku Bridge bringt, an der wir für ein paar Bilder mit der Drohne anhalten.



Am Loch Assynt machen wir wieder Pause, um uns das Ardvreck Castle - eine Ruine direkt am See - anzuschauen und von dort einen Abstecher nach Westen an den Achmelvich Bay zu machen. Es soll einer der schönsten Strände Schottland sein, aber im Vergleich zu dem, was wir bisher schon gesehen haben, reißt es uns nicht vom Hocker. Im Gegenteil hat sich die enge Straße runter zur Küste nicht wirklich gelohnt, da ein matschiger und überfüllter Parkplatz und zu viele Touristen auf uns warten. Entsprechend sind wir nach einem kleinen Lunch auf den Felsen umgekehrt und wieder an den Loch Assynt gefahren, um wieder der A837 zu folgen. Von hier aus geht es weiter Richtung Süden, wobei wir einen kleinen Stopp am Rhue Lighthouse machen. Die verbleibenden 1,5 Stunden Fahrtzeit führen uns dann durch das Ben Wyvis Nature Reserve und schließlich über den Loch a Chuilinn nach Westen, wo wir einen kleinen Stellplatz recherchiert haben, von dem man einen schönen Blick durch das Glen Docherty Tal auf den Loch Maree hat. Ab und zu kommen ein paar Touristen vorbei, um Fotos zu machen, aber gegen Abend wird es schön ruhig und da es etwas windet, können wir entspannt ohne Midges den Ausblick im Freien genießen.



Tag 6: Auf die Isle of Skye

Das nächste Highlight der Reise steht an, doch vorher fahren wir noch ein Stück talabwärts, um an der Küste den kleinen Fischerort Badachro aufzusuchen, wo es sehr guten Whiskey geben soll. Bislang ist die Flasche noch zu, daher kann ich dazu noch nicht mehr sagen. Wir sind etwas zu früh und trinken daher noch schnell einen Kaffee am dortigen Hafen. Nach dem kleinen Umweg fahren wir wieder den ganzen Weg nach Achnasheen zurück, um von dort auf der A896 weiter Richtung Süden zu kommen. Unser nächstes Ziel auf dem Weg auf die Skye ist das Eilean Donan Castle, was völlig überlaufen ist und aufgrund der Ebbe auch für Fotos unspektakulär ist. Es gibt hier etwas oberhalb zwar einen schönen Stellplatz mit Blick auf die Burg, aber wir fahren weiter, um noch am Nachmittag die Skye Bridge zu passieren.



Auf Skye angekommen führt uns die Straße an der Küste entlang nach Sligachan, wo wir abbiegen, um zu den Fairy Pools zu fahren. Leider zieht ein heftiges Gewitter auf, sodass wir unentschlossen auf dem (teuren) Parkplatz stehen und uns kurzerhand dazu entscheiden, diesen trotz des miesen Wetters überlaufenen Spot zu überspringen und weiter in den Norden zu fahren. Auf dem Weg schauen wir an den Mealt Falls vorbei, die sich vor allem aus der Luft gut bestaunen lassen. Da wir frisches Wasser und eine Dusche brauchen, suchen wir uns einen Campingplatz und wurden hier in Staffin fündig. Diesen kann ich wärmstens empfehlen, da es schön ruhig, sauber und vor allem günstig ist. Nach einer kurzen Pause brechen wir aufgrund der Nähe nochmal auf und fahren hoch zum Quiraing Aussichtspunkt. Die Kulisse von hier oben ist atemberaubend und da es mittlerweile schon Abend ist, haben wir diesen beeindruckenden Ort für uns alleine.




Erschöpft fahren wir nach einigen Fotos und Drohnenflügen wieder runter nach Staffin, wo ein wundervoller Sonnenuntergang auf uns wartet. Im Anschluss können wir frisch geduscht und überwältigt von der Schönheit der Insel ziemlich gut schlafen.




Du möchtest wissen, wie es weiterging, möchtest unsere anderen Spots auf der Isle of Skye wissen oder hast einfach so Gefallen an meinem Bericht gefunden? Dann lies gleich hier weiter beim dritten Teil des Berichts: Schottland Roadtrip (Teil 3)



Zu meinen Spots, den Routen und unseren Schlafplätzen als geteilte Karte gelangst du hier: Link


Hier habe ich dir die Route mit allen Foto-Locations und Schlafplätzen eingebettet:





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